Schweizer Mineralwasser im Fokus von SRF
Wie entsteht natürliches Mineralwasser – und weshalb steht die Schweizer Mineralwasserbranche zunehmend unter Druck? Ein aktueller Beitrag von SRF «Schweiz aktuell» nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf den Weg des Wassers: vom Regentropfen über die geschützte Quelle bis zur Flasche im Verkaufsregal.
Die Schweiz gilt als Wasserschloss Europas. Ihre natürlichen Mineralwässer geniessen dank ihrer Reinheit und ihres Mineraliengehalts einen ausgezeichneten Ruf. Dennoch greifen Konsumentinnen und Konsumenten immer häufiger zu Produkten aus dem Ausland. Gemäss SRF haben die Mineralwasserimporte seit 2007 um rund 50 Prozent zugenommen. Gleichzeitig ist die Produktion von Schweizer Mineralwasser im selben Zeitraum um 16 Prozent zurückgegangen. Heute stammt beinahe jede zweite Flasche Mineralwasser in Schweizer Verkaufsregalen aus dem Ausland.
Als Gründe nennt der Beitrag unter anderem tiefere Produktions- und Lohnkosten in den Nachbarländern, den günstigen Euro-Franken-Kurs sowie die starke Marktstellung internationaler Marken. Hinzu kommt, dass die Transportkosten teilweise nur geringfügig höher sind als bei Lieferungen innerhalb der Schweiz. Für einheimische Produzenten bedeutet dies einen intensiven Wettbewerb – obwohl die vorhandenen Schweizer Quellen und Abfüllkapazitäten die Nachfrage grundsätzlich decken könnten.
Ein reines Naturprodukt
Der SRF-Beitrag zeigt auch, was natürliches Mineralwasser auszeichnet: Es stammt aus einer klar definierten, geschützten Quelle, besitzt eine konstante mineralische Zusammensetzung und wird direkt am Ursprung abgefüllt. Es darf weder desinfiziert noch chemisch verändert werden. Seine natürliche Reinheit muss von Beginn an gegeben sein.
Bis ein Regentropfen zu natürlichem Mineralwasser wird, legt er einen langen Weg zurück. Über Jahre dringt das Wasser durch verschiedene Erd- und Gesteinsschichten. Dabei wird es auf natürliche Weise geschützt und mit wertvollen Mineralien angereichert. Genau diese Herkunft und Zusammensetzung verleihen jedem Mineralwasser seinen individuellen Charakter.
Auch Eptinger beginnt mit einem Tropfen, der vom Himmel fällt. Unser Mineralwasser entspringt einer geschützten Quelle in der Baselbieter Juraregion. In 417 Metern Tiefe wird es aus einer wasserführenden Muschelkalkschicht gewonnen und anschliessend direkt in Eptingen abgefüllt.
Eptinger wird weder verändert noch mikrobiologisch aufbereitet und gelangt in seiner ursprünglichen Reinheit in die Flasche. Mit seinem besonders hohen Gehalt an natürlichen Mineralstoffen steht es für Schweizer Qualität, regionale Herkunft und einen verantwortungsvollen Umgang mit einer wertvollen natürlichen Ressource.
Bewusst Schweizer Mineralwasser wählen
Neben Preis und Markenbekanntheit spielen für viele Menschen auch Geschmack, Qualität und Herkunft eine wichtige Rolle beim Kaufentscheid. Wer sich für Schweizer Mineralwasser entscheidet, wählt ein regional verankertes Naturprodukt und unterstützt gleichzeitig die Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze in der Schweiz.
Der SRF-Beitrag bietet einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Mineralwasserbranche und macht deutlich, weshalb die Herkunft des Wassers einen genaueren Blick verdient.
Zum Beitrag «Vom Himmel ins Regal – Schweizer Mineralwasser unter Druck» bei SRF